Banner-Bild Beikoststart: Kind mit Löffel im Mund

Beikoststart: Sicher, individuell & mit ganz viel Spaß

Vielleicht kennst Du es auch – die ersten Griffe Richtung Besteck, die neugierigen, großen Augen, wenn Du am Essen bist und die unterbewussten Kaubewegungen. All diese Dinge sehen natürlich nicht nur niedlich aus, sondern sind auch ein guter Indentikator für einen langsamen Beikoststart. Wir geben Dir umfassende Infos zum Thema Beikost und einige Start-Tipps, damit auch Dein Baby schon bald in den Genuss der vielen unterschiedlichen Lebensmittel kommen kann, die ihm helfen, groß und stark zu werden.

Inhalte

  • Wann ist der Zeitpunkt für den Beikoststart?
  • Mit welcher Beikost kannst Du beginnen?
  • Wie beginnt man Beikost zu füttern?
  • Mit unseren Tipps meisterst Du die Beikosteinführung

Beikoststart – das Wichtigste in Kürze

  • Ob Brei oder Fingerfood – für einen erfolgreichen Beikoststart gibt es einige Optionen.
  • Gewöhne Dein Baby langsam mit Geduld und jeder Menge Einfühlungsvermögen an feste Nahrung und nehmt Euch all die Zeit, die Ihr braucht.
  • Der Beikosstart ist keine Einbahnstraße. Solltest Du immer noch viel Stillen, ist das vollkommen okay. Hier geht es um Euer gemeinsames Wohlbefinden.

Wann ist der Zeitpunkt für den Beikoststart?

Wenn es um den Beikoststart geht, haben viele Eltern Fragen. Womit beginnen Eltern, das Füttern von Beikost? Mit Fingerfood, Brei oder eine Mischung aus beidem? Die Beikosteinführung ist ein wichtiger und vor allem ein aufregender Meilenstein im ersten Lebensjahr Deines Babys. Inzwischen kann Dein Kind mit leichter Unterstützung aufrecht sitzen, der Zungenstreckreflex ist verschwunden und Dein Kind kann etwas greifen und zum Mund führen. Diese drei Beikostreifezeichen treten meistens zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat auf – der ideale Zeitpunkt für den Beikoststart!

Mit welcher Beikost kannst Du beginnen?

Eine genaue Anleitung gibt es auch hier wie bei so vielen Dingen nicht. Jedes Baby hat individuelle Vorlieben, die sich langsam herauskristallisieren werden. Diese drei Optionen sind beim Beikoststart jedoch besonders beliebt:

  • Brei – ein Klassiker: Viele Eltern fühlen sich am sichersten mit Brei zu starten. Mit was beginnt man bei Babybrei also am besten? Der klassischen Gemüsebrei eignet sich hier für den Beikoststart ideal. Nach und nach kann die Speisenkarte ebenfalls um Kartoffeln/Reis/Nudeln, Obst und Fleisch/Fisch erweitert werden. Gebe Deinem Kind auch einen Löffel in die Hand und lass es alles genau erkunden.
  • Fingerfood – ein sensorisches Erlebnis: Beim Beikoststart, solltest Du Dir immer Gedanken machen, in welcher Form die Lebensmittel geeignet sind. Lebensmittel, die leicht zerdrückbar und gut greifbar sind, eignen sich am besten. Weiches Obst, gedünstetes Gemüse oder selbstgemachte Snacks für unterwegs sich hier super. Gerne darf auch das Essen vom Familientisch dem Baby angeboten werden, immer mit der Regel: kein Salz, kein Zucker, keine rohen Produkte, keine Fertigprodukte.
  • Abwechslung mit Brei und Fingerfood: Natürlich kannst Du auch beide Varianten kombinieren. Es gibt kein „entweder-oder“! Ein Brei am Morgen, ein gemeinsames Mittagessen, eine Brotzeit am Abend – Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Dein Kind entscheidet, was und wie viel es isst – egal ob mit dem Löffel oder mit den Fingern. Vertraue auf die Kompetenz Deines Kindes.

Vergiss zudem auch während des Beikoststarts nie, dass die Milchmahlzeiten (Stillen/Pre-Nahrung) im ersten Lebensjahr Hauptnahrungsmittel bleiben! Oft möchten die Kinder nach ihrer Beikost ein bisschen Milch trinken, um alle Reserven aufzufüllen.

Wie steht es um die Allergieprävention?

Früher dachte man, man solle beim Beikoststart Allergene wie Milch, Gluten, Ei, Fisch oder Nüsse möglichst lange meiden. Heute weiß man: Allergene früh einzuführen, kann Allergien vorzubeugen!

Der Grundsatz ist: Vielfalt statt Einfalt in der Beikosteinführung. Allergene dürfen bei einem gesunden Kind direkt mit dem Beikoststart eingeführt werden. Allergische Reaktionen zeigen sich binnen Minuten und nicht erst nach einigen Tagen. Du darfst Deinem Kind durch erhitztes Ei geben, Nüsse in Form von Mus, Nudeln und natürlich durchgegarten Fisch.

Wie beginnt man Beikost zu füttern?

Der Beikoststart ist nicht immer einfach. Die Kleinen beweisen nicht selten wie lebhaft ihre Mimik sein kann und welche Grimassen sie schneiden können, wenn die erste feste Nahrung in ihrem Mund verschwindet.Aus diesem Grund haben wir für Dich unsere Tipps zum Beikoststart:

Tipp 1: Wähle den richtigen Zeitpunkt

Der ideale Zeitpunkt für den Beikoststart macht sich vielseitig bemerkbar. Achte auf die Zeichen Deines Babys. Wenn es interessiert zusieht, wie Du isst, oder den Kopf sicher halten kann, könnte es bereit sein, feste Nahrung zu probieren. Jedes Baby entwickelt sich unterschiedlich, also dränge nicht und gib Deinem Baby die Zeit, die es braucht.

Tipp 2: Beginne mit leicht verdaulichen Lebensmitteln

Für den ersten Brei eignen sich besonders gut mildes Gemüse wie Karotten, Pastinaken oder Kürbis. Diese Gemüsesorten sind leicht verdaulich und werden von den meisten Babys gut akzeptiert. Später kannst Du auch Kartoffeln oder Süßkartoffeln hinzufügen.

Tipp 3: Biete neue Lebensmittel langsam an

Es ist wichtig, Deinem Baby Zeit zu geben, sich an neue Geschmacksrichtungen zu gewöhnen. Führe deshalb jedes neue Lebensmittel einzeln und langsam ein, idealerweise im Abstand von drei bis fünf Tagen. So kannst Du auch feststellen, ob Dein Baby auf bestimmte Lebensmittel allergisch reagiert oder Verdauungsprobleme entwickelt.

Tipp 4: Achte auf das Bauchgefühl Deines Babys

Der Beikoststart ist aufregend, kann aber manchmal auch den Bauch belasten. Unser Wonnebäuchlein-Pad bietet sanfte Unterstützung bei der Ernährungsumstellung und unterstützt die Verdauung Deines Kindes auf natürliche Weise zu beruhigen.

Tipp 5: Nimm Dir Zeit und habe Geduld

Nicht jedes Baby wird sofort begeistert alles essen, was Du anbietest. Der Beikoststart ist eine Phase des Ausprobierens – und manchmal braucht es mehrere Versuche, bis Dein Baby ein neues Lebensmittel akzeptiert. Bleibe geduldig und nimm es nicht persönlich, wenn Dein Kind zunächst bestimmte Lebensmittel ablehnt.

Tipp 6: Schaffe eine ruhige Essensatmosphäre

Essen soll für Dein Baby eine positive und entspannte Erfahrung sein. Setze Dich gemeinsam mit Deinem Baby an den Tisch, schaffe eine ruhige Umgebung – beispielsweise mit dem Geruch beruhigender Kräuter – und vermeide Ablenkungen wie Fernseher oder laute Musik.

Tipp 7: Etabliere feste Rituale

Wie beim Schlafen mit dem Gute-Nacht-Pad machen auch beim Essen feste Rituale einen großen Unterschied. Mache den Essensbeginn zu einem festen und sicheren Ablauf, bei dem sich Dein Baby geborgen fühlt. Ein fester Platz am Tisch und vertraute Abläufe helfen, eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Neben all diesen Tipps zum Beikoststart bieten wir Dir ebenfalls unsere Kräuterpads, die Dein Baby auf sanfte Weise in den unterschiedlichsten Momenten unterstützen. [CTA: Zu den Kräuterpads]

Sonderfall: Urlaub

Es stehen die Sommerferien an, ihr wollt verreisen, doch was passiert mit der Beikostroutine? Keine Angst! Mit ein bisschen Planung klappt der Beikoststart auch unterwegs, denn Essen müssen die Kinder überall auf der Welt. Ein paar Tipps für unterwegs:

  • Tipp 1: Haltbare Snacks für den Notfall und weiches Obst und Gemüse gehen immer.
  • Tipp 2: Gläschen oder selbstgemachte Breie sind perfekt für unterwegs. Achtung: In einigen Ländern gibt es die Auswahl an Gläschen, wie wir es kennen, kaum oder sogar gar nicht.
  • Tipp 3: In manchen Hotels gibt es eine extra Kinderkarte oder ein Kinderbuffet. Nudeln, Kartoffeln, Reis oder Brot sind eigentlich immer vorhanden. Frage nach salzarmen Gerichten oder lass Dein Kind einfach bei Dir mitessen.
  • Tipp 4: Wenn Eure Routine ganz aus dem Ruder läuft und Du mehr stillst oder wieder mehr die Flasche gibst, ist das kein Problem! Handhabe es ganz flexibel, Hauptsache alle haben einen tollen Urlaub!

Beikost ist keine Einbahnstraße, sondern ein Weg, den Du gemeinsam mit Deinem Baby gehst. Wichtig ist, dass Ihr Euch wohl fühlt und Dein Kind mit Neugier und Spaß das Essen erkunden darf.

Mit unseren Tipps meisterst Du die Beikosteinführung

Der Beikoststart sieht zunächst nach einer Aufgabe auf, bei der sich nur schwer ein Anfang finden lässt. Tatsächlich gibt es aber einige Wege, mit denen Du das Füttern von Beikost optimal meistern kannst.

Probiere Dich also aus und gestalten den Beikoststart so, dass er für Dich und Dein Baby passt. Für mehr Tipps oder Austausch schreib mir gerne eine E-Mail (familienecke@icloud.com) oder folge mir auf Instagram (@familien_ecke). Ich freue mich sehr auf Dich!

Deine Vanessa

Vanessa von @familien_ecke mit Baby im Arm

FAQ rund um das Thema Beikoststart

Was bedeutet der Beikoststart für mein Baby?

Der Beikoststart bezeichnet den Übergang von reiner Milchernährung hin zu fester Nahrung. Dein Baby lernt dabei neue Geschmäcker, Konsistenzen und Esssituationen kennen. Wichtig ist, dass dieser Schritt individuell und ohne Druck erfolgt. Milch bleibt im ersten Lebensjahr weiterhin ein zentrales Nahrungsmittel.

Welche Beikoststart Tipps helfen beim entspannten Einstieg?

Zu den wichtigsten Tipps zählen Geduld, eine ruhige Atmosphäre und feste Rituale. Dein Baby sollte entspannt und nicht übermüdet sein, wenn es neue Lebensmittel probiert. Kleine Mengen reichen völlig aus, besonders zu Beginn. Essen darf neugierig machen, nicht stressen.

Mit welcher Beikost beginnen Eltern am häufigsten?

Viele Eltern starten den Beikoststart klassisch mit einem milden Gemüsebrei. Besonders beliebt sind Karotte, Pastinake oder Kürbis, da sie gut verträglich sind. Alternativ kann auch Fingerfood angeboten werden, wenn die Lebensmittel weich und gut greifbar sind. Entscheidend ist, dass Dein Baby das Tempo bestimmt.

Wie gehe ich mit Ablehnung während des Beikoststarts um?

Ablehnung gehört zum Beikoststart ganz normal dazu. Viele Babys brauchen mehrere Versuche, bis sie ein neues Lebensmittel akzeptieren. Bleib ruhig und biete die Speise zu einem späteren Zeitpunkt erneut an. Zwang oder Druck wirken sich eher negativ aus.

Kann ich mit Beikost beginnen, wenn mein Baby noch viel gestillt wird?

Auch wenn Dein Baby noch häufig gestillt wird, kann der Beikoststart problemlos erfolgen. Beikost ergänzt die Milchmahlzeiten und ersetzt sie nicht sofort. Viele Babys trinken nach der Beikost weiterhin Milch, um satt zu werden. Das ist vollkommen normal und richtig.

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